- Aus den Segnungen des Biwa-Sees
die sich angenehm anfühlende, hautfreundliche Qualität -

Die Stadt Takashima in der Präfektur Shiga, die Stadt des Gewebes.
Dort gibt es eine „Chijimi“-Gewebeart mit einer mehr als 200-jährigen Geschichte.
Als besonderes Gewebe mit schieferartigen, gerippten Oberflächen ist es hervorragend feuchtigkeitsabsorbierend und angenehm kühl auf der Haut. Daher hat es sich als Bekleidungsmaterial für das heiße und feuchte Klima Japans bewährt.
Diese Tradition ist ungebrochen als lokaler Industriezweig bis heute weitergegeben worden, und inzwischen werden etwa 90 % der in Japan produzierten Chijimi-Gewebe hier in Takashima hergestellt. Seit diesem Jahr verwendet SOU・SOU Takashima-Chijimi für die Entwicklung verschiedener Produkte.

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Takashima-Chijimi nimmt im Vergleich zu gewöhnlichen Geweben in der einfachen Webbindung dank der um etwa das 1,5-Fache erhöhten Drehung des Kettgarns weniger Hautfläche ein und wird mit einer im Standard von 180 Fäden auf 120 Fäden reduzierten Fadenzahl gewebt. Dadurch entsteht mehr Zwischenraum und eine bessere Luftzirkulation. Deshalb nimmt es Schweiß gut auf und trocknet schnell. Durch die Verwendung von stark gedrehtem Kettgarn und dessen Dehnung und Schrumpfung wird Schweiß auch beim Schwitzen nicht an der Haut haften, sodass das Gewebe nicht klebt. Darum ist es kühl. Das ist das Merkmal von Takashima-Chijimi.

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Das „Chijimi-Gewebe“, das in der Stadt Takashima auf der Nordwestseite des Biwa-Sees in Shiga hergestellt wird, begann ursprünglich als Nebenerwerb der Bauern in der späten Edo-Zeit, wurde aber durch den Boom des „Chijimi-Gewebes“ in der Taishō-Zeit landesweit bekannt.
Heute sind in Takashima alle Prozesse von den Fäden bis zum fertigen Stoff innerhalb der Region möglich, darunter auch das Bleichen mittels Sonnenlicht und Färbearbeiten unter Nutzung des Flusses Anegawa, der in den Biwa-See mündet.

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In der makellos sauberen Fabrik von Takahashi Orimono arbeiten mehr als 20 Webmaschinen, darunter Fadenspulmaschinen aus deutscher Produktion aus den 1960er Jahren sowie in Japan hergestellte, für ihre Wagen bekannte Webstühle. Jährlich werden 40.000 Meter Stoff gewebt.

Das große Gebäude mitten in den Reisfeldern ist die „Takashima Sonnen- und Liefergenossenschaft“, die Takashima-Chijimi in einem einzigen Arbeitsgang verarbeitet.

Sie wurde 1949 durch eine gemeinsame Investition von acht Textilunternehmen errichtet.

Für die Verarbeitung von Chijimi sind spezielle Spannrahmen und Waschmaschinen erforderlich.

Mit der Ausstattung dieses Betriebs werden durch Hochtemperatur-Sonnentrocknung und Spannrahmen Stoffbahnen mit einer Breite von 152 cm auf 110 cm zusammengezogen. Außerdem gibt es eine tiefe Einbrenntechnologie. Das ist eine Technik, die es in Japan nur hier gibt. Und da verschiedenste Veredelungen möglich sind, von eher weichen bis hin zu glänzenden Ausführungen mit seidigem Eindruck, ist auch das ein Merkmal dieses Betriebs.
Das Fabrikabwasser nach dem Sonnentrocknen des Stoffes erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der Präfektur und der Stadt sowie die seit Juli 1971 geltende Verordnung zur Verhinderung der Eutrophierung des Biwa-Sees, und man setzt alles daran, den Biwa-See und die gesamte natürliche Umwelt zu schützen.

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Das 1950 gegründete Unternehmen „Sakao Orimono“.

Es ist auf stark gedrehte Garne spezialisiert und beherrscht Mischungen aus Baumwolle und synthetischen Fasern. Mit Fokus auf Materialien mit Griff und Transparenz, werden unter besonderer Sorgfalt für Naturfasern angenehme Produkte hergestellt.



„Sakao Orimono Co., Ltd.“ Gründung 1950
〒520-1501 Präfektur Shiga, Stadt Takashima, Stadtteil Shin-Asahi, Asahi 871

TEL 0740-25-2164 FAX 0740-25-2183