- Die sanfte Geheimnis von Ises Pot-Kleie -

Seit der Überlieferung von Baumwollsamen aus der Muromachi-Zeit hat sich die Region Ise durch Boden, Wasser und Klima zu einem bedeutenden Baumwollanbaugebiet entwickelt und wurde für höchste Qualität in Baumwolle geschätzt.
Die Baumwolle wurde von den Pilgern des Ise-Schreins in den Straßen von Tsu als Spezialität verkauft und vom Edo-Zeitalter bis in die Vorkriegszeit als Alltagskleidung im ganzen Land getragen, wodurch sie die wirtschaftliche Basis der Kaufleute von Ise bildete.

Mit der Nachkriegsentwicklung synthetischer Fasern und dem Wandel der Bekleidungskultur nahm die Nachfrage nach Ise-Kleie stark ab. Heute wird sie von nur noch einer einzigen Firma hergestellt: Ushio Orimono (K.K.). Sie gilt daher als sehr kostbares Gut. Unter Verwendung der feinsten inländischen Baumwollgarne und auf Maschinen, die seit der Meiji-Zeit weitergegeben werden, entsteht sie in einer Produktion, die sich kaum von der damaligen unterscheidet. Sie ist überraschend warm, weich und schwer zu zerdrücken. Während gewöhnliche Baumwolle nach dem Waschen hart wird, entfaltet Ise-Baumwolle mit jedem Waschen mehr ihren charakteristischen Griff.

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Seit der Edo-Zeit gibt es bis heute einen überlieferten Stoff. Sein Name ist Ises Kleie.}
Der aus alter, unveränderter Herstellung entstehende Stoff hat eine hervorragende Haptik und eine schlichte, an traditionelle Stoffe erinnernde Ausstrahlung. Das Geheimnis liegt im Garn (schwach gedrehtes Garn). Ohne stark zu verdrehen, wird das Garn in einem nahezu baumwollähnlichen Zustand mit der natürlichen Verdrehung befestigt und langsam auf alten Maschinen gewebt.
Mit einer Maschine können pro Tag nur eine Bahn von 13 Metern gewebt werden. Der entstandene Stoff wird beim Waschen weicher, während das Garn wieder in seinen Baumwollzustand zurückkehren will, wodurch das Gewebe immer lockerer wird. Genau diese Haptik ist die Faszination von Ises Baumwolle.

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Kyoto-Streifen, Yabane, Ein-Katakana, Yatara-Kästchen ... Die Besonderheit von Ise-Baumwolle liegt auch in ihren schönen traditionellen Streifen- und Karomustern. An diesen Mustern und ihren Namen lässt sich etwas über Trends und den Zeitgeist jener Epoche ablesen.
Es ist wichtig, diese traditionellen Muster an die Gegenwart weiterzugeben. Doch auch Muster und Farben, die aus dem heutigen japanischen Alltag entstehen, in Ise-Baumwolle einzufärben und Dinge für den täglichen Gebrauch herzustellen, ist die natürliche Aufgabe moderner japanischer Designer und eine überaus wichtige Arbeit. Hier zeigt sich die wahre Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen SOU・SOU und Ise-Baumwolle.
Mit traditioneller Technik, die seit alters her fortlebt, wird etwas geschaffen, das moderne Essenzen aufnimmt. Und es sollte etwas sein, mit dem sich japanische Identität ausdrücken lässt.
Außerdem sollte es nichts Exklusives sein, sondern etwas, das im Alltag verwendet werden kann. Nur wenn die Weitergabe traditioneller Technik und die Entwicklung regionaler Industrie sich so selbstverständlich in den Alltag einer Epoche einfügen, können sie wirklich fortbestehen.
Bei SOU・SOU × Ise-Baumwolle möchten wir das neue Potenzial dieses traditionellen Materials aufzeigen.